Das Denkmal für die Gefallenen der Kirchengemeinde St. Georgsberg Das vom schwäbischen Architekt Wilhelm Heilig geschaffene St. Georgsberger Denkmal wurde am 13. Mai 1923 unter Teilnahme des Krieger- und Militärvereins eingeweiht. Heilig gestaltete auch die Kriegerdenkmäler in Gr. Grönau, Kasseburg, Lütau, Ratzeburg (Röpersberg) und Lauenburg/Elbe. „Das Denkmal besteht aus einem Steinkreuz, das sich mehrere Meter hoch auf einer von hochstrebenden Buchen umgebenen Lichtung erhebt. Die Vorderseite enthält drei Reliefs. Oben den Reichsadler, in der rechten Klaue einen mit Pfeilen bespickten Schild tragend, darüber die Inschrift ‘Viel Feind, viel Ehr’‘. Im Querbalken links eine zerschossene Fahne mit der Inschrift: ‘Haltet aus im Sturmgebraus!’ Rechts die Symbole eines Soldatengrabes, darunter die Worte: ‘Ich hatt’ einen Kameraden.’ In der Mitte sind die Jahreszahlen 1914 und 1918 eingelassen. Darunter stehen die Worte: ‘Kämpfend für Recht und Freiheit, für Heim und Herd, fielen 71 unserer Besten. Der, du Wanderer, diese Stätte betrittst, gedenke der Toten in Ehrfurcht und in Treue. Die Rückseite trägt über der Jahreszahl 1923 die Widmung: ‘In Einigkeit erbauten die 17 Gemeinden des Kirchspiels St. Georgsberg dieses Mal den Gefallenen zur Ehre, den Enkeln zur Mahnung.” Ursprünglich war das Denkmal im Fuchswald aufgestellt worden. Im August 1967 wurde es auf den neuen Platz vor der St. Georgsberger Kirche umgesetzt. Zusätzlich wurden drei Steinplatten für die Gefallenen des Zweiten Weltkriegs ergänzend hinzugefügt.
Author: hh oldman, License: CC BY 3.0
· Quelle
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