Südwestansicht der ehemaligen Minoritenkirche in Stein an der Donau, ein Stadtteil der niederösterreichischen Stadt Krems.Nachdem um 1223/24 die Minoriten in Stein ein Kloster gründeten, erfolgte 1264 die Kirchenweihe. Die spätromanische bzw. frühgotische dreischiffige Basilika hat einen höheren, einschiffigen gotischen Langchor, der vermutlich um 1330 gebaut wurde, und einen Südturm mit barocker Bekrönung, der um 1444 errichtet wurde. Zur Reformationszeit wurde der Kirchenbau bis 1577 als Salzdepot genutzt und 1592 erfolgte die Rückgabe an die Minoriten. Mit der Aufhebung des Klosters im Jahre 1790/96 wurde auch die Kirche profaniert und anschließend unter anderem als Tabakmagazin und Feuerwehrdepot verwendet. 1950/51 wurde die Kirche saniert und ab 1992 von der Kunsthalle Krems genutzt. Im Jahr 2002 erfolgte die Übernahme des Kirchenraumes durch die NÖ Festival und Kino GmbH und es fand anschließend bis 2004 eine neuerliche umfassende Renovierung durch den Architekten Fritz Göbl statt. Unter anderem wurde dabei auch südseitig ein neuer Zugangsfoyer errichtet. Die Kirche wird nun als „Klangraum Krems“ vermarktet.
Author: C.Stadler/Bwag, License: CC BY-SA 4.0
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