Lauterstein Castle (Marienberg)

24.09.2006 09496 Niederlauterstein, (Marienberg), Schloßberg: Burgruine Lauterstein. Der Lauterstein, wie auch die anderen Burgen der Umgebung, waren örtliche Stützpunkte des Landesausbaus im 12./13. Jahrhundert, der hier von den Reichministerialen des Pleißelandes getragen wurde. Kolonisatoren des Raumes um Zöblitz/Niederlauterstein waren die Herren von Erdmannsdorf, die bereits im 12. Jh. die Burg Neidberg an der Pockau (auf dem Löwenkopffelsen) errichteten. Burg Lauterstein wurde um 1200 an dem gebirgsüberschreitenden Fernweg Rochlitz - Zschopau - Zöblitz - Rübenau - Komotau errichtet. 1304 erste urkundliche Erwähnung mit dem Besitzer "Johannes in Lutirstein". 1323 ist die Burg im Besitz der Reichsministrialen von Schellenberg. Nach mehrfachen Besitzerechseln wird die Burg am 14. März 1639 in den Wirren des 30jährigen Krieges zerstört. Die Burg wurde nicht wieder aufgebaut. [DSCN11644.TIF]20060924085DR.JPG(c)Blobelt
24.09.2006 09496 Niederlauterstein, (Marienberg), Schloßberg: Burgruine Lauterstein. Der Lauterstein, wie auch die anderen Burgen der Umgebung, waren örtliche Stützpunkte des Landesausbaus im 12./13. Jahrhundert, der hier von den Reichministerialen des Pleißelandes getragen wurde. Kolonisatoren des Raumes um Zöblitz/Niederlauterstein waren die Herren von Erdmannsdorf, die bereits im 12. Jh. die Burg Neidberg an der Pockau (auf dem Löwenkopffelsen) errichteten. Burg Lauterstein wurde um 1200 an dem gebirgsüberschreitenden Fernweg Rochlitz - Zschopau - Zöblitz - Rübenau - Komotau errichtet. 1304 erste urkundliche Erwähnung mit dem Besitzer "Johannes in Lutirstein". 1323 ist die Burg im Besitz der Reichsministrialen von Schellenberg. Nach mehrfachen Besitzerechseln wird die Burg am 14. März 1639 in den Wirren des 30jährigen Krieges zerstört. Die Burg wurde nicht wieder aufgebaut. [DSCN11644.TIF]20060924085DR.JPG(c)Blobelt Author: Jörg Blobelt, License: CC BY-SA 4.0 · Quelle

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