Evangelische Kirche Aue

Die Evangelische Kirche in Aue. Aue ist ein Ortsteil von Wanfried im nordhessischen Werra-Meißner-Kreis. Text von G. Gress an der evangelischen Kirche: "Diese Kirche stammt vermutlich aus dem 12. Jahrhundert. Sie war dem heutigen Heiligen Clemens geweiht. Von dem romanischen Baustil ist der untere Teil des Turmes mit Westeingang noch erhalten geblieben. 1719 verstärkte man den Turm durch Stützpfeiler. Das Kirchenschiff wurde 1831 abgebrochen und durch ein weit größeres ersetzt. 1894 erfolgte eine Innenrenovierung, Bänke sowie Kanzel und Altarverkleidung wurden erneuert. 1912 wurde das Helmdach des Turmes ausgebessert. In dem Turmknopf fand man mehrere Urkunden, die älteste stammte aus dem Jahre 1719, eine andere aus 1846. Rund um die Kirche lag der Friedhof, der 1851 geschlossen wurde. Die alte Begräbnisstätte der Gutsherren des Adels von Aue und von Eschwege soll sich unter dem Altar befinden. Es ist nicht ausgeschlossen, dass die Kirche ursprünglich auch als Wehrkirche diente. Der Kirchhof war mit einer Mauer umgeben, so dass die Einwohner dort Schutz fanden, wenn kriegerische Horden durch das Werratal zogen. 1527 wurde in Aue die Reformation eingeführt. Der letzte katholische Pfarrer war Johannes Leinbach. Seit der Reformation hatte Aue keine eigene Pfarrei. Im 30jährigen Krieg blieb die Kirche verschont, da der ansässige Adel Schutzbriefe von Wallenstein erworben hatte." Aue liegt am Werratal-Radweg.
Die Evangelische Kirche in Aue. Aue ist ein Ortsteil von Wanfried im nordhessischen Werra-Meißner-Kreis. Text von G. Gress an der evangelischen Kirche: "Diese Kirche stammt vermutlich aus dem 12. Jahrhundert. Sie war dem heutigen Heiligen Clemens geweiht. Von dem romanischen Baustil ist der untere Teil des Turmes mit Westeingang noch erhalten geblieben. 1719 verstärkte man den Turm durch Stützpfeiler. Das Kirchenschiff wurde 1831 abgebrochen und durch ein weit größeres ersetzt. 1894 erfolgte eine Innenrenovierung, Bänke sowie Kanzel und Altarverkleidung wurden erneuert. 1912 wurde das Helmdach des Turmes ausgebessert. In dem Turmknopf fand man mehrere Urkunden, die älteste stammte aus dem Jahre 1719, eine andere aus 1846. Rund um die Kirche lag der Friedhof, der 1851 geschlossen wurde. Die alte Begräbnisstätte der Gutsherren des Adels von Aue und von Eschwege soll sich unter dem Altar befinden. Es ist nicht ausgeschlossen, dass die Kirche ursprünglich auch als Wehrkirche diente. Der Kirchhof war mit einer Mauer umgeben, so dass die Einwohner dort Schutz fanden, wenn kriegerische Horden durch das Werratal zogen. 1527 wurde in Aue die Reformation eingeführt. Der letzte katholische Pfarrer war Johannes Leinbach. Seit der Reformation hatte Aue keine eigene Pfarrei. Im 30jährigen Krieg blieb die Kirche verschont, da der ansässige Adel Schutzbriefe von Wallenstein erworben hatte." Aue liegt am Werratal-Radweg. Author: Heinz K. S., License: CC BY-SA 4.0 · Quelle

Diskussion

Noch keine Beiträge oder Kommentare zu diesem Ort.